Bretagne 01.04. – 18.04.2019

Bretagne 2019

01.04.2019,  nach kurzer Nacht starteten wir heute morgen um 05:00Uhr in Richtung Frankreich. Über die Bundesstraße 253 fuhren bis Dillenburg, um dann über die A45 und A4 an Köln und Aachen vorbei nach Belgien zu fahren. Im Raum Köln verloren wir durch Stau leider eine gute Stunde. In Belgien und Frankreich kamen wir dann gut voran. Je weiter wir nach Westen kamen wurde das Wetter frühlingshafter. Bei der Abfahrt hatten wir -1Grad und in Rouen +18 Grad. Gegen 16:45 kamen wir an unserem angepeiltem Tagesziel Rouen an.

Den Stellplatz den wir von unserer Reise in 2014 kannten, gibt es leider nicht mehr. Die Stadt hat aus dem Bereich einen schönen Park gestaltet. Weniger schön ist der Stellplatz den die Stadt jetzt anbietet. Ein kurzes Stück weiter die Seine aufwärts ist jetzt eine Schotterfläche in einem ziemlich herunter gekommenen Bereich dafür vorgesehen. Der Platz war nicht nur schlecht ausgeschildert, sondern zum großen Teil mit parkenden PKW belegt. In den Büschen hinter dem Platz sind mehrere provisorische Unterschlüpfe von Obdachlosen zu sehen.

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Dies alles führte dazu, dass wir uns entschlossen noch ein Stück weiter zufahren nach Monteville. Hier fanden wir einen schönen Stellplatz an einem Sportzentrum. Doch zuvor gab es in Rouen noch den Nachmittagskaffee und wir gingen noch kurz in das Stadtzentrum, um einen Laden von dem französichem Mobilfunkanbieter „free“ für unsere Internetanbindung während des Urlaubs zu kaufen.

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Auf der Suche zum freeshop

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Die Karte mit 100GB für einen Monat gibt es für 29,99 Euro. Wieder am Womo fuhren wir dann nach Monteville, wo wir den Rest des Tages dann im Womo verbrachten.

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02.04.2019, nachdem wir den fehlenden Schlaf der vorigen Nacht aufgeholt hatten, starteten wir nach dem Frühstück um die letzten 330 km unserer Anreise zurück zu legen. Während der Fahrt erlebten wir wettermäßig alles was der April zu bieten hat. Nach den 18 Grad von gestern sank die Temperatur heute bis auf 8 Grad. Aber am Wegesrand hatten wir reichlich Frühlingsboten, nämlich voll in Blüte stehende Rapsfelder.

Auf dem Weg zu unserem Tagesziel machten wir noch kurz Station in Dinard, einem schon im 19.Jahrhundert recht mondänen Badeort am Kanal und bereits in der Bretagne.

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Nachdem wir vom Zentrum aus bei schönem Sonnenschein aber kaltem Wind einen Spaziergang am Badestrand entlang und dann auf einem schmalen Fußweg entlang der felsigen Küste wieder zum Zentrum zurück unternommen hatten, fuhren wir weiter zum heutigem Tagesziel dem Stellplatz Air de Camping Car in St. Jacut-de-la-Mer.

Hier merkte man, das wir noch Vorsaison haben. Es waren noch reichlich freie Plätze vorhanden.

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Der Platz ist nur durch einen Damm vom Sandstrand getrennt.

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Nach dem Nachmittagskaffee spazierten wir noch gut einen Kilometer in den Ort, in dem fast nur Häuser aus Bruchsteinen stehen,

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Fund am Wegesrand, und das schon am 2.April
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Die Rosen zeigten leichte Frostschäden

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um eine Bäckerei für das Baguette für das morgige Frühstück zu suchen. Auf dem Rückweg gab es noch einen Regenschauer gemischt mit Hagel. Nach dem Abendessen regnete es dann andauernd. Hoffen wir, dass das Wetter morgen wieder sonnig wird.

03.04.2019, auch beim Aufwachen hatten wir noch leichten Regen, aber wie bestellt hörte der dann schnell auf und bei unserer Abfahrt vom Stellplatz schien schon bei trotzdem kaltem Wind die Sonne.

Wir fuhren zunächst ein Stück entlang der Küstenstraße, um dann zum Fort La Latte einem ehemaligen Schloss / Burg zu fahren.

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Das gesamte Areal aus dem 14. Jahrhundert war schon fast zur Ruine verfallen als es 1931 einen neuen Besitzer erhielt und der von 1932 bis 1937 eine Generalsanierung vornahm. Die Anlage ist von drei Seiten vom Meer umgeben und steht auf hohen Felsen wodurch sie früher gut zu verteidigen war.

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Anschließend fuhren wir nur wenige Kilometer weiter zum Cap Frehel. Hier stehen zwei Generationen von Leuchttürmen direkt nebeneinander und ein Stück weiter vorne auf der Landzunge steht noch ein weiterer Turm.

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Auf dem Weg zu dem weiteren Turm kamen wir an einer Felsformation vorbei, auf der sich hunderte von Seevögeln aufhielten.

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Dies erinnerte uns sehr an die Lange Anna auf Helgoland.

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Kaum an dem ältesten Turm angekommen, sahen wir vom Meer her eine heftige Schlechtwetterfront auf uns zukommen.

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Also nichts wie zurück zum Womo. Kaum dass wir dort angekommen waren, fing es heftig an zu regnen, der dann allerdings in einen heftigen Hagelschauer überging. Nach ca. 15 Minuten war alles vorbei und die Sonne schien wieder wie zuvor. Wir hatten die Zeit genutzt um unseren Mittagsimbiss einzunehmen.

Weiter ging es dann entlang der Küstenstraße nach Pleneuf-Val-André auf den Stellplatz Aire de Campingcars le Guémadeuc. Ein schön angelegter Platz, der aber leider die Ver und Entsorgung irgendwo in der Stadt hat.

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Nach dem Kaffeetrinken unternahmen wir noch einen Spaziergang

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Ein Kirschbaum in Vollblühte am 0.04.2019

zur sehr schönen Strandpromenade.

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Hier sind die direkten Häuser an der Promenade anscheinend alle nur in der Sommersaison bewohnt.

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Derzeit macht es den Eindruck einer Geisterstadt. In der Hauptsaison möchte man hier wahrscheinlich nicht sein. Den Rest des Tages dann wieder im Womo.

04.04.2019, nach Ent- und Versorgung fuhren wir heute morgen erst einmal nach Lamballe. Hier schlenderten wir durch die schöne Altstadt des  Fachwerkstädtchens

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und über den wöchentlich stattfindenden Wochenmarkt,

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der sich über mehrere Straßen erstreckt.

Nach dem Rundgang fuhren wir weiter nach St.Brieuc; hier gab es nur wenige echte Altstadtsubstanz und die vorhandenen Fachwerkhäuser glänzten mit Leerstand und sind stark renovierungsbedürftig.

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Viele gut 100 Jahre alte Gebäude in der Stadt sind aus den landschaftstypischen grauen Bruchsteinen gebaut.

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Die Post

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Also zügige Weiterfahrt zu unserem heutigem Stellplatz Palus Plage, GPS: N48Grad40´34´´ W02Grad53´7´´ mit direktem Blick aufs Meer.

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Nachdem es in St.Brieuc bei unserem Mittagsimbiss schon einen heftigen Regenschauer gegeben hatte, bekamen wir diesen auch zum Nachmittagskaffee in Palus Plage. Anschließend ließ sich die Sonne wieder blicken und wir trauten wir uns, ein wenig am Strand entlang und steil bergauf auf einem Teil des Küstenwanderweges GR34 zu gehen. Am Wegesrand fanden wir einige schön blühende Frühjahrsblumen.

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Von hier hatten wir einen tollen Blick auf den Stellplatz.

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Wieder am Womo Abendessen in diesem und den Rest des Tages auch dort.

05.04.2019, zum gestrigen Abendessen setzte der Regen wieder ein und war gefühlt die ganze Nacht da. So begannen wir auch den heutigen Tag mit Regen. Obwohl heute der Tag der Landkarte ist sollten wir ihn lieber als den Tag des Schirmes nennen, der eigentlich am 10.Februar ist.

Unser erstes Ziel waren heute Morgen die Ruinen der Klosteranlage Abbaye de Beauport.

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Da die meisten Teile der eintrittspflichtigen Anlage im Freien sind, verzichteten wir darauf mehr zu sehen wie das Haupthaus von außen und fuhren weiter nach Paimpol.

Hier besichtigten wir die Kirche, den kleinen Ortskern und den Sportboothafen der quasi direkt am alten Ortskern liegt.

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Hier am Hafen setzten wir gleich die erste Hälfte des eingesparten Eintritts von der Abbaye in Cappuccino um, bevor es zurück zum Womo ging.

Die Weiterfahrt ging dann nach Tréguier, wo wir nach dem Mittagsimbiss ebenfalls die Altstadt erkundeten. Sehenswert war die Kathedrale, die zu einer der schönsten in Frankreich zählt.

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In den Straßen gab es neben den vielen Bruchsteinhäusern auch noch einige gut erhaltene Fachwerkhäuser im französischen Stil zu sehen.

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Danach fuhren wir zu unserem Tageziel dem Stellplatz Air de Campingcar in Trégastel

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wo wir nach dem Kaffeetrinken nochmal zu einem Rundgang starteten. Kaum waren wir los gegangen hörte es auf zu regnen und die Sonne kam noch raus. Also nichts mit dem Tag des Schirmes.

In den Buchten am Rande des Meeres konnten wir riesige Granitsteine anschauen, die wie von Riesenhand dahin gelegt aussahen.

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Wir waren hier an der rosa Granitküste angekommen. Den Rest des Abends noch schöner Sonnenschein.

06.04.2019, da das Wetter heute Morgen trocken mit leichtem Sonnenschein war, konnte die für heute geplante Wanderung auf dem Küstenwanderweg GR34 stattfinden. Wir fuhren vom Stellplatz nach Perros-Guirec, wo wir das Womo parkten und dann den Wanderweg in Richtung Westen angingen.  Vorbei an beeindruckenden Felsformationen liefen wir bis kurz hinter den Leuchtturm bei Ploumanach und gingen dann auf dem gleichen Weg zurück.

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Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir dann direkt nach Morlaix, um uns den Ort mit dem beeindruckendem Eisenbahnviadukt,

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welches sich seit 1863 mitten in der Stadt befindet, anzuschauen. Es handelt sich hier um eine Kreisbogenbrücke mit zwei Etagen auf der die Eisenbahnlinie Paris- Brest verläuft.

In dem Ortszentrum befinden sich auch viele historische Häuser, aber im Grunde sieht hier alles grau in grau aus. Aber an der Ausführung der Häuser kann man erkennen das die Stadt schon wirtschaftlich bessere Zeiten erlebt hat.

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Die Weiterfahrt ging dann auf den Stellplatz in St. Pol-de-Leon, wo wir einen Platz mit Blick auf das Wasser, wovon uns bei Flut nur vier Meter trennten, einnahmen.

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Hier konnten wir schön den Übergang von Ebbe

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zur Flut beobachten.

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Mit dem auflaufenden Wasser bekamen wir auch reichlich Wasser aus der Luft. Es setzte heftiger Regen mit genauso heftigem Wind ein. Hoffentlich lässt das bis morgen wieder nach.

07.04.2019, schon beim Aufwachen schien die Sonne und der Sturm hatte sich in ein laues Lüftchen verwandelt. So konnten wir nach dem Frühstück ohne Schirm und nur mit dünner Jacke die Ortsbesichtigung von St. Pol-de-Leon machen. Vom Stellplatz bis zur Kathedrale sind es ungefähr 20 Minuten zu gehen,

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auf dem Weg dorthin kamen wir an dem Wahrzeichen der Stadt, der Chapelle du Kreisker vorbei.

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Die Chapelle ist hat mit 77m den höchsten Kirchturm der Bretagne. In die Kathedrale konnten wir nur kurz reinschauen, da gleich ein Gottesdienst beginnen sollte. Die Stadt macht einen recht aufgeräumten Eindruck und bis auf ein einziges Fachwerkhaus konnten wir im Zentrum nur bretonische Bruchsteinhäuser anschauen.

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Die Weiterfahrt ging dann erst einmal nach Roscoff , wo wir erst den Aussichtpunkt bei der Chapelle Saint Barbe besuchten

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und dann noch in die Stadt zum Fischereihafen fuhren, von wo wir einen kurzen Stadtrundgang unternahmen.

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Warten auf die Flut

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Anschließend fuhren wir nach Plonescat, wo es außer der alten Markthalle mit ihrem eindrucksvollem Dachstuhl im Zentrum leider nichts weiteres zum Anschauen vorhanden war.

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Danach ging es zum Tagesziel dem Camping Car de Kerros in Portsall wo wir 30 Stellplätze für uns alleine hatten.

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Nach dem Kaffeetrinken gingen wir noch kurz zum Strand

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und ein Stück durch das Wohngebiet. Der Ortskern war zu weit entfernt.

08.04.2019, heute Morgen fuhren wir als erstes nach St. Renan, aber außer dem schiefen Marktplatz mit den umliegenden Häusern gab es nicht viel zu sehen.

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Die Weiterfahrt führte uns dann zur Pointe de Corsen, dieser 40 m hohe Felsen ist der wetlichste Punkt Continental Frankreichs.

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Danach fuhren wir nach Le Conquet einem kleinen Fischerdörfchen. Nach dem Mittagsimbiss unternahmen wir noch einen kurzen Rundgang durch den Ort.

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Das nächste Ziel war der Pointe de St. Mathieu. Hier stehen die Ruinen eines ehemaligen Klosters und ein 54 Meter hoher Leuchtturm direkt nebeneinander.

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In unmittelbarer Nähe befindet sich das „Memorial National des Marin“ zu Ehren gefallener Seeleute. Das Memorial wurde 1927 für die im ersten Weltkrieg gefallenen französischen Marinesoldaten gebaut. Heute gilt das Denkmal für alle in den Kriegen umgekommenen Seeleute.

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Anschließend fuhren wir auf den Stellplatz in Plongonvelin, wo wir für diesse Jahr zum ersten Mal unseren Nachmittagskaffee im Freien zu uns nehmen konnten.

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Abends machten wir noch einen Spaziergang durch den Ort und an den Strand

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und zur ehemaligen Festungsanlage Fort de Bertheaaume, die man nur von außen besichtigen kann.

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Den Rest des Tages dann im Womo.

09.04.2019, auch heute schien schon am frühen Morgen (08:00) die Sonne. Nach Ent- und Versorgung starteten wir direkt in Richtung Brest, um das zu besichtigen was vom alten Brest nach den Luftangriffen der Alliierten übrig geblieben ist.

Wir fanden recht schnell einen Parkplatz in der Nähe des Hafens und hatten somit nur einen kurzen Weg zum Chateau de Brest, in dem sich heute ein Marine Museum befindet.

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 Direkt daneben befindet sich die Hubbrücke Pont de Recouvrance von 1954

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an deren anderen Ende wir auf den Tour Tanguy, einen mittelalterlichen Turm, in dem sich auch ein Museum befindet, blicken konnten. Da wir heute keine Lust auf Museen hatten, waren wir mit Brest schnell fertig.

Nachdem wir in Brest noch schnell eine Kleinigkeit gegessen hatten, fuhren wir weiter nach Le Faou. Das hübsche Städtchen konnte im Gegensatz zu Brest damit punkten, dass es noch viele historische Häuser in einem ganz eigenwilligen Stil hat.

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Derzeit ist Ebbe.

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In einem Reiseführer wird es als Ort  mit Charakter beschrieben und hat uns sehr gut gefallen.

Als nächstes fuhren wir zu unserem heutigen Tagesziel dem Stellplatz Saint Marie du Ménez-Hom, der direkt an der D 887 auf einem Park and Ride Parkplatz liegt.

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Gegenüber des Parkplatzes ist die Kapelle Saint Marie du Ménez-Hom, die wir nach dem Kaffeetrinken im Womo besichtigten.

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Ganz besonders ist der raumbreite Altar in der Kapelle.

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Die Kapelle entstand durch die Spenden von Besuchern, die im Mittelalter die Märkte im Umfeld der Kapelle besuchten. Auch heute noch wird die Kapelle von vielen Besuchen aufgesucht, wie wir bis zum Abend feststellen konnten. Nachdem wir den ganzen Tag Sonnenschein hatten, meldete sich das bretonische Wetter zum Abendessen mit einem heftigen Regen zurück. Wir hoffen für Morgen natürlich wieder auf Sonne, da wir direkt von hier eine Wanderung machen möchten.

10.04.2019, alles Hoffen hat nichts genützt , anstatt Sonne hatten wir heute Morgen dichten Nebel. Somit fiel die geplante Wanderung auf einen Aussichtspunkt aus.

Stattdessen fuhren wir nach Locronan, einem noch komplett historisch geprägten Städtchen. Die Häuser im Kern stammen alle aus dem 16.-18. Jahrhundert, bestehen aus grauem Granit und stehen alle unter Denkmalschutz.

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Besonders sehenswert ist der Marktplatz und die Kirche St. Ronan.

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Zum Glück hielt sich das Touristenaufkommen noch in Grenzen, denn ohne die Touristen und die geparkten Autos könnte man sich gedanklich ins 16.Jahrhundert versetzen.

Unser nächstes Ziel war Douarnenez, wo wir in der Nähe des Fischereihafens parkten

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und am Ufer längs bis zum Museumshafen spazierten.

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Der Museumshafen war leider noch geschlossen. Von hieraus gingen wir über dem Berg zurück zum Womo,

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ohne jedoch etwas touristisch interessantes gesehen zu haben.

Zurück am Womo entschieden wir uns, den Stellplatz in Audierne anzufahren. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Entscheidung gut war, denn die Plätze waren schon gut belegt.

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Die Aussicht vom Womo aus war erst einmal nicht so schön, denn aufgrund von Ebbe schauten wir auf eine Schlammwüste,

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was bei dem heutigen trüben Wetter extrem grau aussah. Doch bis zum frühen Abend hatten wir wieder Wasser im Blickfeld was erheblich angenehmer war.

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Nach dem Kaffeetrinken machten wir noch einen Spaziergang in den Ort, der aber außer einer neu gestalteten Strandpromenade nicht viel zu bieten hatte.

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Aber zu mindestens eine Quelle für das morgendliche Baguette konnten wir ausfindig machen.

11.04.2019, heute begrüßte uns beim Aufwachen schon die Sonne. Somit stand einer Wanderung nichts mehr im Weg. Wir fuhren nach den üblichen morgendlichen Arbeiten zum Parkplatz von Point du Van und starteten von dort und  gingen zuerst zur Kapelle St. They.

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Von hier aus konnten wir schon unser Wanderziel den Point du Raz sehen.

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Immer auf dem GR 34 dem Grenzerweg ging es parallel an der Küste entlang, bergauf und bergab. Schon bald konnten wir unser Ziel nicht mehr sehen, dafür hatten wir immer neue Blickmöglichkeiten auf die bereits zurückgelegte sehr sehenswerte Strecke.

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Das Ziel ist wieder zu sehen.

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Auf dem Rückweg gönnten wir uns eine Pause auf einer Freiterrasse eines Lokals am Strand Trépassés.

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Danach wanderten wir noch das letzte Stück zurück zum Womo,

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um dann direkt zum Plage de Kerval zu fahren. Hier auf dem Strandparkplatz  ist ein Streifen reserviert für Womos, die hier max. 48 Stunden stehen dürfen.

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Kaffeetrinken konnten wir heute wiedermal im Freien in der Sonne und dabei der Brandung zuhören.

Vor dem Abendessen dann nochmal einen Spaziergang an den Strand, wo langsam die Flut begann.

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Abendessen und den Rest des Tages im Womo.

12.04.2019, auch heute wurden wir beim Aufwachen schon von der Sonne begrüßt, allerdings war die Nacht anscheinend kalt gewesen, denn auf den Grasflächen im Schatten war noch Raureif.

Unser erstes Ziel war heute Morgen Quimper, eine im Zentrum recht pulsierende Stadt mit einem schönem historischem Kern in dem sich viel öffentliches Leben abspielt. Vorbei am Rathaus

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kamen wir als erstes an der Kathedrale an,

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hier konnten wir noch schnell einen Blick ins Innere erhaschen

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bevor sie wegen der Mittagspause geschlossen wurde. Anschließend schlenderten wir durch die zum Teil recht verwinkelten Gassen in denen reichlich Betrieb war.

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Das zweite Ziel war dann für heute Concarneau, was auch unser Tagesziel sein sollte. Hier stellten wir uns auf den Stellplatz auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände,

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der tagsüber sogar kostenlos ist und reichlich Plätze für Wohnmobile hat.

Vom Stellplatz aus gingen wir über einen ausgeschilderten Fußweg zum Zentrum, von wo aus es auch auf kurzem Weg in die von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt (Ville close)) ging.

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Diese steht mit ihren hohen Mauern im Hafenbecken und galt früher als Festung. Die befestigte Altstadt ist noch sehr gut erhalten;

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als erstes begutachteten wir das Ganze vom rundum laufenden Wehrgang bevor wir uns in die zum Teil recht engen Gassen begaben.

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Hier reihten sich Restaurants, Souvenirläden und Boutiquen aneinander. Eine reine Touristenfalle.

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Den Rückweg zum Womo gingen wir dann über die Hauptstraße,

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wo leider viele leere Läden waren. Kaffeetrinken konnten wir dann wieder im Freien. Den Rest des Tages dann im Womo.

13.04.2019, nachdem wir heute mal wieder ent- und versorgt hatten, fuhren wir bei schönem Sonnenschein aber recht kaltem Wind als erstes nach Kerascoét, ein kleines Dörfchen in dem es noch einige sehr kleine reetgedeckte Steinhäuser gibt.

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Diese Häuser waren fast alle noch in einem guten Zustand, allerdings standen mehrere zum Verkauf. Der noch vorhandene Brunnen und das Backhaus runden den dörflichen Charakter ab.

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Anschließend fuhren wir nach Pont Aven, dieser Ort wurde durch den Maler Paul Gauguin berühmt und hier haben sich wahrscheinlich deshalb zahlreiche Galerien und Kunstateliers angesiedelt.

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Das wohl schönste Toilettenhäuschen der Bretagne, früher ein Plumsklo direkt in das Wasser aber heute an die Kanalisation angeschlossen.

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Die weiteren Geschäfte im Ortskern waren Speisespezialitäten und Restaurants. Aus dem Ort raus entlang des Flusses Aven ist ein sehr lang gestreckter Jachthafen.

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Unser nächstes Ziel war dann Quimperle, hier erschien uns das Ortsbild grau in grau. Auf dem Weg von der Oberstadt an der Église Notre-Dame de I Assomption

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vorbei in Richtung Unterstadt waren fast alle Geschäfte dem Aussehen nach schon seit längerer Zeit geschlossen. Ein sehr trauriger Anblick. In der Unterstadt führte unser Weg unter anderem an der Ruine der Église Saint-Colomban

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vorbei bis wir zur leider geschlossenen Markthalle

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und der Église Saint-Croix vorbei kamen.

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Die Kirche ist der Kreuzkirche in Jerusalem nachempfunden und gilt als eines der schönsten romanischen Bauwerke in der Bretagne.

Nach dem Rundgang gönnten wir uns noch einen Cappuccino bevor wir zum heutigem Tagesziel dem Stellplatz am Plage Guidel fuhren. Hier standen wir in Strandnähe, aber ohne den Strand und das Meer direkt sehen zu können.

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Nach dem Kaffeetrinken, heute wegen des starken Windes im Womo,  unternahmen wir noch bei schönem Sonnenschein einen Strandspaziergang.

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Möglicherweise der letzte bei Sonnenschein, da ab morgen das Wetter regnerisch werden soll.

14.04.2019, das regnerische Wetter lies nicht bis heute auf sich warten, noch am gestrigen späten Abend fing es an zu regnen. Auch heute Morgen war es noch leicht am regnen, aber das hielt uns nicht davon ab unser erstes Ziel den Ort Auray anzufahren. Wir hielten am Zugang zur Oberstadt und fingen von da an die Stadt zu erkunden.

In der Oberstadt sahen wir rund um das schöne Rathaus

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viele schöne historische Häuser und was uns im Gegensatz zu gestern in Quimperle auffiel, hier gab es  keine leeren Geschäfte.

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Im Gegenteil es war alles sehr aufgräumt. Mittlerweile hatte es aufgeführt zu regnen. Am Ende des Platzes führte eine kleine Straße steil bergab zur Unterstadt

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und damit zum Hafen von Saint Goustan. Auch hier zeigt sich ein nettes fast mittelalterliches Bild.

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Gut gefallen hat uns das innere der Eglise Saint-Sauveur,

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die von außen einen sehr unscheinbaren Eindruck macht.

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Gleich daneben stand noch eine weitere Kirche die leider verschlossen war.

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Die Weiterfahrt führte uns nach Vannes, wo wir durch das historische Zentrum mit vielen historischen Häusern schlenderten.

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in der Mitte sieht man einen über Jahrhunderte gehenden Architekturmix, aber irgendwie schön.

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Stadttor von innen
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Stadttor von außen

Beeindruckend war die Kathedrale St. Pierre.

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Wir gingen bis zum Hafen,

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schauten uns dann noch einen schönen Garten an der Stadtmauer

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an und gingen anschließend durch die Altstadtgassen zum Womo zurück.

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Unser nächstes Ziel war dann der Stellplatz Kervoyal,

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der  unser letzter Stellplatz in Meeresnähe für die Reise sein soll, da wir ab morgen ins Inland schon einmal grob in Richtung Heimat fahren möchten. Nach dem Kaffeetrinken im Freien verzogen wir uns nach innen, da es empfindlich kühl wurde.

15.04.2019, heute hieß es von der bretonischen Küste Abschied zu nehmen. Da wir die Rückfahrt über vier Tage geplant haben, standen für heute auch noch zwei Ortsbesichtigungen an. Als erstes fuhren wir nach Josselin, einem kleinem Ort mit vielen historischen Häusern

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und einer für den kleinen Ort sehr großen Kirche.

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Für die Ortsbesichtigung fuhren wir den Stellplatz an, da dieser tagsüber zum Parken kostenlos ist.

Unsere Weiterfahrt ging dann nach Rennes, wo wir nach einigem Suchen eine Parkmöglichkeit am Quai d´Ille et Rance fanden. Der Platz war ideal um das historische Zentrum aufzusuchen.

Hier in Rennes gibt es noch eine große Zahl von historischen Häusern, die leider nicht alle in einem guten Zustand sind.

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Auch in der Kathedrale wurden derzeit Arbeiten im Bereich der Kuppel verrichtet.

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Da wir ganz gut vorwärts gekommen waren, fuhren wir bis nach Beuvron- en- Auge, einem kleinen sehr schönen Ort in dem wir in 2014 schon mal während unsere Urlaubs in der Normandie waren.

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Auf dem Stellplatz war ausreichend Platz, so dass wir uns direkt nach der Ankunft um das Abendessen, bretonische Miesmuscheln im Weißweinsud kümmern konnten.

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Den Rest des Tages dann im Womo.

16.04.2019, heute Morgen gab es zwei Überraschungen, die erste war, das es wieder regnete, aber was im Laufe des frühen Vormittags wieder aufhörte. Die zweite war, unser Gas war alle. Nicht nur das es im Womo kühl war, nein auch das Duschwasser war kalt. Also war das Gas schon in der Nacht vom Kühlschrank aufgebraucht worden. Rein gefühlt hätte das Gas bis nach Hause reichen müssen, aber das war gefühlt und jetzt war es alle. Wegen dem kalten Wasser gab es dann nur eine Katzenwäsche und kein Frühstück. In Beuvron en Auge wurde noch schnell ein Baquette gekauft und dann ging es flott weiter, um eine Tankstelle zu finden bei der wir eine französische Gasflasche kaufen konnten.

Nach über 20 km fanden wir dann endlich eine Tankstelle an unserem Weg. Die Flasche war schnell ausgesucht, reines Propan und eine 13 kg Flasche die in unser Gasfach passte. Dann erst Schriftkram, es wurde ein Mietvertrag für die Flasche ausgefüllt mit etlichen Durchschlägen. Und jetzt wissen wir das es kein Gerücht ist: in Frankreich ist Flüssiggas teuer. Gut 38 Euro für 13 kg plus 9 Euro für die Flaschenmiete. Aber was nützt einem das Geld im Portemonnaie wenn man keinen Kaffee kochen, sich nur kalt waschen und nachts frieren kann. Also alles gut, eine halbe Stunde später war das Womo warm und der Kaffee heiß und wir konnten frühstücken.

Nach dem etwas verspäteten Frühstück kamen wir dann zügig voran, so das wir gegen 15:30 in Arras ankamen, um uns da einen Platz für die Nacht zu sichern. Der Stellplatz für acht Fahrzeuge war leider schon komplett belegt, aber in unmittelbarer Nähe konnten wir uns noch neben einen Niederländer kuscheln , um dann eine Ortsbesichtigung zu starten.

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Nicht weit vom Stellplatz begann schon das historische Zentrum, welches nach Schäden im ersten Weltkrieg fast komplett nach alten Plänen neu aufgebaut wurde. Wir kamen über den großen Platz ins historische Zentrum,

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wo wir das Gefühl hatten in Belgien zu sein. Vom großen Platz ging es dann fast direkt

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auf den Platz der Helden an dessen einem Ende das Rathaus mit seinem hohen Turm steht.

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Die Häuser rund um die beiden Plätze hatten zum Platz hin Laubengänge in denen sich durchweg Läden und Gastronomiebetriebe befanden. Auch in den Seitenstraßen fanden wir fast keine leeren Läden aber sehr viele schöne Geschäfte.

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Ein Stück hinter dem Rathaus ist die Kathedrale, ein riesiges Gebäude, außer der Seite mit dem Haupteingang aber sehr angegraut. Dafür kamen wir im Innern ins Staunen. Riesige Dimensionen und alles tipp top in Ordnung.

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Wieder zurück am Womo ließen wir dort den letzten Urlaubstag in Frankreich ausklingen.

17.04.2019, heute Morgen gab es keine Überraschungen, sondern nach dem Frühstück setzten wir die Heimreise fort. Zuerst ging es zügig voran, aber kurz vor Lüttich kamen wir in einen Stau der schönsten Sorte, ruckzuck war eine gute Stunde versiebt. Und wer glaubt das wäre es gewesen, ist leider schief gewickelt. Der Kölner Ring war wie fast immer ein einziger Stau. Anschließend kamen wir aber zügig voran und trafen gegen 17:00 Uhr am Stellplatz in Siegen ein.

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Nach dem Kaffeetrinken im Café del Sol direkt am Platz spazierten wir zum Zentrum, um den historischen Kern zu besichtigen. Wir suchten lange, aber einen richtigen Kern fanden wir nicht, aber Google informierte uns dann, dass in Siegen 80% der Stadt durch alliierte Bomben zerstört worden waren. Somit war klar das wir nur vereinzelte Häuser finden konnten.

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Also zur nächsten Suche und in der Straße Häutebach wurden wir fündig, dort fanden wir das Lokal „Zum Häutebach“ wo wir unser Abendessen einnahmen. Gut gesättigt ging es zurück zum Womo, um die letzte Urlaubsnacht zu verbringen.

18.04.2019, nach dieser letzten Urlaubsnacht in Siegen, schon fast zu Hause, frühstückten wir in Ruhe um uns dann auf den Heimweg zu machen. Dies alles in der Gewissheit, dass uns in einer guten Stunde der Alltag wieder hat. Schön über Bundes- und Landstraßen fuhren wir gen Heimat um dort um kurz vor 12:00 anzukommen. Wir hatten 3208 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,9l abgespult und waren uns sicher das dies nicht die letzte Frankreichreise war. Wir haben jetzt ja schließlich eine französische Gasflasche.

 

 

 

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